Winterliche Rundwanderung auf dem Schmetterlingsweg in St. Sigmund durch verschneite Wiesen und Wälder, vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten und mit schönen Ausblicken.
Der Schmetterlingsweg in St. Sigmund ist auch im Winter eine abwechslungsreiche Wanderung, die Natur, Kultur und Geschichte miteinander verbindet. Die Route führt durch die ruhige Landschaft oberhalb des Dorfes, vorbei an verschneiten Wiesen, traditionellen Bauernhöfen und winterlichen Waldabschnitten. Besonders an sonnigen Wintertagen bietet die Wanderung schöne Ausblicke auf das Pustertal und die umliegende Bergwelt.
Ausgangspunkt ist die Pfarrkirche von St. Sigmund, eines der bedeutenden gotischen Baudenkmäler Südtirols. Von hier führt der Schmetterlingsweg durch die Kulturlandschaft zwischen St. Sigmund und Terenten. Während im Sommer zahlreiche Schmetterlinge die blütenreichen Wiesen bevölkern, zeigt sich die Natur im Winter von ihrer stillen Seite. Die Informationstafeln entlang des Themenweges vermitteln auch in der kalten Jahreszeit Wissenswertes über die heimische Schmetterlingswelt, sofern sie nicht von Schnee bedeckt sind.
Die Wanderung verläuft durch abwechslungsreiche Wald- und Wiesenlandschaften und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die verschneiten Hänge und die umliegenden Berge. Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen offenen Landschaftsabschnitten und ruhigen Waldwegen, die der Tour ihren besonderen winterlichen Charakter verleihen.
Ein weiteres Highlight sind die mächtigen Findlinge, die sogenannten „Riesen von Ehrenburg“. Diese beeindruckenden Felsblöcke wurden während der Eiszeit von Gletschern ins Tal transportiert. Einer alten Sage zufolge sollen Riesen mit gewaltigen Steinkugeln das nahe gelegene Guggenschlössl zum Einsturz gebracht haben. Die Überreste der Burgruine erinnern noch heute an diese sagenumwobene Geschichte.
Vorbei am Schiffereggerhof führt die Rundwanderung schließlich zurück nach St. Sigmund. Die Kombination aus winterlicher Naturlandschaft, interessanten Schautafeln, historischen Sehenswürdigkeiten und schönen Ausblicken macht den Schmetterlingsweg auch in der kalten Jahreszeit zu einem besonderen Erlebnis.
Wichtig: Die Begehbarkeit der Wanderung hängt von den aktuellen Schnee- und Wetterverhältnissen ab. Einzelne Abschnitte können verschneit, vereist oder nicht geräumt sein. Daher sind winterfeste Wanderschuhe mit gutem Profil und bei Bedarf Grödel empfehlenswert. Vor Beginn der Wanderung sollten die aktuellen Wegverhältnisse geprüft werden.
Besonders schön ist der Schmetterlingsweg an sonnigen Wintertagen, wenn die verschneiten Wiesen und Wälder eine ruhige Atmosphäre schaffen. Plane unterwegs etwas Zeit für die Informationstafeln und die beeindruckenden Findlinge „Riesen von Ehrenburg“ ein. Informiere dich vor der Wanderung über die aktuellen Weg- und Schneeverhältnisse.
Die Winterwanderung auf dem Schmetterlingsweg beginnt bei der Pfarrkirche im Dorfzentrum von St. Sigmund. Von hier folgt man zunächst der Markierung Nr. 2 sowie der Beschilderung des Schmetterlingsweges „SM“. Der Weg führt aus dem Dorf hinaus und verläuft durch die ruhige Kulturlandschaft oberhalb von St. Sigmund. Vorbei an Wiesen, Waldrändern und verschiedenen Informationstafeln lässt sich die winterliche Landschaft genießen.
Anschließend folgt man der Markierung Nr. 3. Dieser Abschnitt führt über Wald- und Wiesenwege durch die abwechslungsreiche Landschaft zwischen St. Sigmund und Terenten. Unterwegs eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Pustertal, die umliegenden Bauernhöfe und die verschneiten Berggipfel. Die ruhigen Waldabschnitte und offenen Wiesen verleihen der Wanderung ihren besonderen winterlichen Charakter.
Die Route führt weiter bis zum Schiffereggerhof. Ab hier folgt man der Markierung Nr. 4, die an den beeindruckenden Findlingen, den sogenannten „Riesen von Ehrenburg“, vorbeiführt. Diese mächtigen Felsblöcke wurden während der Eiszeit von Gletschern ins Tal transportiert. Einer alten Sage zufolge sollen Riesen mit gewaltigen Steinkugeln das nahe gelegene Guggenschlössl zerstört haben. Die Überreste der Burgruine erinnern noch heute an diese Geschichte.
Über die Markierung Nr. 4 gelangt man schließlich zurück nach St. Sigmund zum Ausgangspunkt bei der Pfarrkirche.
Die Rundwanderung verläuft auf einer Mischung aus Natur-, Wald- und Wiesenwegen sowie teilweise asphaltierten Nebenstraßen. Im Winter können einzelne Abschnitte verschneit oder vereist sein. Da die Wege nicht durchgehend geräumt werden, ist die Wanderung von den aktuellen Schnee- und Wetterverhältnissen abhängig. Winterfeste Wanderschuhe mit gutem Profil und bei Bedarf Grödel werden empfohlen.
Von Bruneck fährt man auf der Pustertaler Staatsstraße bis nach St. Sigmund. Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich bei der Pfarrkirche im Ortszentrum.
Von der Autobahnausfahrt Brixen/Pustertal folgt man der Pustertaler Staatsstraße bis nach St. Sigmund. Die Wanderung startet direkt bei der Pfarrkirche im Dorfzentrum.
Parkmöglichkeiten stehen im Ortszentrum von St. Sigmund in der Nähe der Pfarrkirche zur Verfügung.
Empfohlen werden warme, wetterfeste Kleidung, winterfeste Wanderschuhe mit gutem Profil und bei Bedarf Grödel für vereiste Wegabschnitte. Auch Handschuhe, Mütze, Sonnenbrille und ein warmes Getränk sind sinnvoll.