Der Berghöfeweg am Getzenberg führt durch die traditionsreiche Bergbauernlandschaft auf der Südseite des Pustertals und vermittelt spannende Einblicke in die Geschichte der Besiedlung sowie in das Leben auf den Höfen der Region. Die Wanderung verläuft durch sonnige Wiesenhänge, lichte Waldabschnitte und vorbei an zahlreichen historischen Gehöften, die teilweise bis in die Zeit der romanischen Besiedlung zurückreichen.
Entlang des Weges erzählen alte Hofnamen von den früheren Lebens- und Arbeitsweisen der Bewohner. So erinnert beispielsweise der Hofname „Vögler“ an die einst in Tirol verbreitete Tradition des Vogelfangs. Die Route führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die bis heute von der Arbeit der Bergbauern geprägt wird und eindrucksvoll zeigt, wie eng Mensch und Natur über Generationen hinweg miteinander verbunden waren und sind.
Ein besonderer Ort entlang der Strecke ist das ehemalige Heilbad Ilstern. Einst hofften hier zahlreiche Menschen auf die heilende Wirkung des Wassers. Während von der früher bekannten Heilquelle heute nur noch wenige Spuren erhalten sind, zeugt die nahe gelegene Kapelle noch immer von der langen Geschichte dieses Ortes und lädt zu einem kurzen Innehalten ein.
Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf das Pustertal, die umliegenden Dörfer und die Bergwelt der Region. Die Wanderung verbindet Naturerlebnis, bäuerliche Tradition und regionale Geschichte auf besonders abwechslungsreiche Weise. Entlang der Strecke bestehen mehrere Einkehrmöglichkeiten, die zu einer gemütlichen Rast einladen.
Die Rundwanderung eignet sich besonders für Natur- und Kulturinteressierte, die das Pustertal abseits der bekannten Wege entdecken und mehr über die historische Kulturlandschaft der Region erfahren möchten.
Vom Ortszentrum von St. Sigmund folgt man zunächst der Markierung Nr. 68 in Richtung Kreuzweg Ilstern. Der Weg verläuft durch die sonnige Bergbauernlandschaft am Getzenberg und führt vorbei an Wiesen, Waldstücken und traditionellen Höfen. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Pustertal und die umliegenden Berge. Beim ehemaligen Heilbad Ilstern lädt die Kapelle am Kreuzweg zu einer kurzen Rast und zum Innehalten ein.
Anschließend folgt man weiterhin dem Höfeweg Nr. 68 bergab in Richtung Ehrenburg. Entlang der Strecke passiert man zahlreiche historische Bauernhöfe, deren Namen von der langen Besiedlungs- und Kulturgeschichte der Region erzählen. Die abwechslungsreiche Landschaft vermittelt eindrucksvoll das traditionelle Leben der Bergbauern am Getzenberg.
In Ehrenburg wechselt die Route auf den Römerweg, der zurück in Richtung St. Sigmund führt. Schließlich erreicht man wieder den Ausgangspunkt in St. Sigmund.
Die Wanderung verläuft überwiegend auf einfachen bis mittelschweren Wald-, Wiesen- und Forstwegen ohne technische Schwierigkeiten und eignet sich besonders für Natur-, Kultur- und Genusswanderer.
St. Sigmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Zug fährt man bis zum Bahnhof Ehrenburg. Von dort gelangt man mit dem Dörferbus Nr. 423 oder in den Sommermonaten mit dem Wanderbus Nr. 426 nach St. Sigmund. Alternativ ist der Ausgangspunkt auch mit der Buslinie 401 von Bruneck oder Brixen aus bequem erreichbar.
Von Bruneck fährt man auf der Pustertaler Staatsstraße bis nach St. Sigmund. Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich bei der Pfarrkirche im Ortszentrum.
Von der Autobahnausfahrt Brixen/Pustertal folgt man der Pustertaler Staatsstraße bis nach St. Sigmund. Die Wanderung startet direkt bei der Pfarrkirche im Dorfzentrum.
Parkmöglichkeiten stehen im Ortszentrum von St. Sigmund in der Nähe der Pfarrkirche zur Verfügung.